KAFFEEWISSEN.
Nah versorgt.

 

Kaffeewissen. Oder - Was Sie schon immer über Kaffee wissen wollten.

 

  • Von den zahlreichen Wirkstoffen und Aromen im Kaffee sind mittlerweile mehr als 500 erforscht. Bemerkenswert ist der hohe Anteil an Antioxidantien (z.B. mehr als im grünen Tee).

 

  • Der deutsche Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge entdeckte 1820  einen Wirkstoff im Kaffee und nannte ihn Koffein. Den Forschungsauftrag dazu erteilte ihm Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe persönlich.

 

  • Bemerkenswert ist der hohe Anteil an Antioxidantien (z.T. mehr als im grünen Tee). Je dunkler der Röstgrad umso mehr Körper und umso weniger Säure. Deutsche rösten traditionell heller und Italiener tradtitionell besonders dunkel. Österreich ist bekannt für die „goldene Mitte“. 

 

  • Preisgünstigere Robusta Kaffeebohnen machen häufig eine schönere Crema als besonders teure Arabica Bohnen.

 

  • Espresso hat übrigens weniger Koffein als Filterkaffee!

 

  • Guter Kaffee braucht gutes, frisches Wasser!

 

  • Bereits eine leicht geänderte Maschineneinstellung kann den Kaffee-Geschmack komplett verändern.

 

WIE EUROPA AUF DEN GESCHMACK KAM

 

Über die Entdeckung des Kaffees gibt es einige Legenden. Die bekannteste Geschichte erzählt von einem Hirtenjungen namens Kaldi in Äthiopien. Er beobachtete, dass seine Ziegen besonders lebhaft waren, nachdem sie kirschähnliche Früchte von einem Strauch gefressen hatten. Neugierig probierte er die roten Beeren selbst und fühlte, wie sie ihm neue Energie gaben.

Nach Europa kam der Kaffee im 17. Jahrhundert. Europäische Händler, die ihn auf ihren Reisen kennen und schätzen gelernt hatten, brachten ihn mit in die Heimat. Als Straßenverkäufer in den Hafenstädten begannen Kaffee anzubieten, wurde das ungewöhnliche neue Getränk immer beliebter. Sogleich eröffneten die ersten Kaffeehäuser Europas.

1683 endete die Wiener Türkenbelagerung und rund 500 Säcke Kaffeebohnen blieben zurück. Damit war der Grundstein für die weltbekannte Wiener Kaffeehauskultur gelegt.